Olympische Spiele in Peking

Geht das denn noch?

In der von mir geschätzten ZEIT lese ich:  

 http://www.zeit.de/2008/13/01-Tibet 

dass ein Boykott das Falsche wäre. Was wäre dann richtig?

Hingehen und jedesmal bei der Siegerehrung ein Transparent "Free Tibet" entrollen?

Und wie ist das mit den Sportfunktionären? Da hat die äußerst beeindruckende Iris Geipel das Entsprechende dazu gesagt, nämlich dass die Vergabe nach Peking vorrangig aus wirtschaftlichen Gründen stattgefunden habe. Und überdies: das damalige IOC habe ein Faible für Diktaturen gehabt, Herr Samaranch als Nutznießer von Franco-Spanien muss es ja gewußt haben, wie sowas geht.

Ich weiß, sehr krude und kurzgefaßt.

Und wenn man jetzt um die Athleten sich kümmert: haben die es zu vetreten, dass das IOC sie in diese Lage bringt?

Man darf den Sport nicht politisieren, die Politik möge ihre Hausaufgaben machen, sagt Herr Bach. Ah,ja, aber der Sport darf blindlings in eine blöde politische Situation sich hineinmanövrieren und alle anderen haben es auszubaden?

 

 

 

 

 

Ein bedenkenswerter

Beitrag findet sich in meiner noch immer hoch geschätzten ZEIT:

http://images.zeit.de/text/2007/52/Interview-Rosa.

 

 

Wer...

...als Azubi in eine Organisation kam, um dort später Chef zu werden, macht den Rollenwechsel auf die harte Tour mit.

Zumal wenn die Organisation Führung eher nicht erlebt - und wenn, dann als gewähren lassen, als Konfliktvermeidungsstrategie.Das kann jedoch nicht alles sein.

 Zurück zum Rollenwechsel. Dass eine Führungskraft miteinbezogen werden möchte, wenn es um Termine in ihrem Zuständigkeitsbereich geht, dass muss ich mir erst erstreiten.

 

 

 

Einbiegen...

..in die Zielkurve des Schuljahres. Mit nur noch wenig Treibstoff, und gleichzeitig beginnen die Überlegungen fürs nächste Schuljahr: welche Klassen werde ich bekommen, welche Kurse kommen zustande, welche sonstigen Aufgaben und Projekte gibt mir dieses Schuljahr auf?

Eine merkwürdige Stimmung aus Erschöpftsein, sich noch einmal aufraffen und dann wieder: sich schon wieder in den September hinein orientieren.

 

Es gibt zuweilen auch

in Schulen familiale patriarchale Organisationsstrukturen.

Mit natürlich anderen Formen - professionell, bürokratisch - die das begleiten, ohne zu dominieren.

Es hängt immer von den handelnden Personen ab, inwieweit diese einen bestimmten Organisationstypus verkörpern und realisieren. Denn der patriarchale Typ kann eben auch soviel an Freiräumen gewähren, dass andere Muster sich in mehr oder minder geräumigen Nischen niederlassen.

Die Frage wird immer sein: wird das als Stautusbedrohnung des Chefs betrachtet oder kann es souverän als ko-existierend  betrachtet werden. 

Dies hängt wiederum davon ab, inwieweit Kollegien das eine oder andere Modell präferieren. Dies zeigt sich in öffentlichen und nicht-öffentlichen Diskussionen. Sowie spätestens bei Abstimmungen.

 

 
Über mich
eher: Reflexionen.
weniger Schilderungen.
manchmal auch: Beobachtungen.
aus: Schule, Kommunalpolitik und dem Leben.
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