Olympische Spiele in Peking
Geht das denn noch?
In der von mir geschätzten ZEIT lese ich:
http://www.zeit.de/2008/13/01-Tibet
dass ein Boykott das Falsche wäre. Was wäre dann richtig?
Hingehen und jedesmal bei der Siegerehrung ein Transparent "Free Tibet" entrollen?
Und wie ist das mit den Sportfunktionären? Da hat die äußerst beeindruckende Iris Geipel das Entsprechende dazu gesagt, nämlich dass die Vergabe nach Peking vorrangig aus wirtschaftlichen Gründen stattgefunden habe. Und überdies: das damalige IOC habe ein Faible für Diktaturen gehabt, Herr Samaranch als Nutznießer von Franco-Spanien muss es ja gewußt haben, wie sowas geht.
Ich weiß, sehr krude und kurzgefaßt.
Und wenn man jetzt um die Athleten sich kümmert: haben die es zu vetreten, dass das IOC sie in diese Lage bringt?
Man darf den Sport nicht politisieren, die Politik möge ihre Hausaufgaben machen, sagt Herr Bach. Ah,ja, aber der Sport darf blindlings in eine blöde politische Situation sich hineinmanövrieren und alle anderen haben es auszubaden?
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